admin

Rahmentarifvertrag gebäudereinigung november 2019

Am 21. Januar 2019 wurde eine SE-Vereinbarung für die Jokey-Gruppe geschlossen. Das Familienunternehmen aus Wipperfürth ist seit dem 26. August 2019 als Europäische Gesellschaft (SE) tätig. Die 15 Produktionsstätten mit 2.000 Mitarbeitern fertigen synthetische Verpackungen in zwölf Ländern, darunter Frankreich, Polen, Tschechien und Spanien. Insgesamt wurden vier Unternehmen in eine SE umgewandelt und vier spezielle Verhandlungsgremien gebildet, die sich schließlich auf ein gemeinsames SE-Abkommen einigten. Bisher gab es keinen europäischen Betriebsrat, und die Mitbestimmung in den SE-Vorständen wurde dauerhaft ausgeschlossen. Die Gewerkschaftsgewerkschaften von IndustriALL Global Union, die die Bekleidungsarbeiter bei H&M vertreten, haben sich mit dem schwedischen Moderiesen im Rahmen des globalen Rahmenabkommens (GFA) von IndustriALL mit dem Unternehmen auf einen globalen Streitbeilegungsmechanismus geeinigt. Diese Seite enthält eine Liste der Anträge auf Genehmigung oder Änderung einer Unternehmensvereinbarung, die derzeit in Betracht gezogen wird. Sobald ein Antrag genehmigt oder abgelehnt wurde, wird er nicht mehr in der liste unten erscheinen. Um eine Vereinbarung zu finden, die genehmigt oder variiert wurde, gehen Sie bitte zu Finden Sie eine Vereinbarung.

Verhandlungstechniken sind eine Schlüsselkompetenz für Betriebsräte in ihrer täglichen Arbeit. Dieses Handbuch, das im August 2019 veröffentlicht wurde, richtet sich an diese Zielgruppe und behandelt verschiedene Aspekte der Verhandlungsführung. Zu den unverzichtbaren Zutaten gehören eine professionelle Vorbereitung, Verhandlungsverhalten am Verhandlungstisch und Disziplin innerhalb der eigenen Delegation, Körpersprache, Dresscode, angemessene Reaktionen auf unfaire Taktiken, Durchsetzungsvermögen und Lösungsbereitschaft. Es ist auch wichtig, sekundäre Schlachtfelder zu vermeiden, Sackgassen zu überwinden und die eigenen Chancen zu verbessern. Es gibt ein eigenes Kapitel über Verhandlungssituationen, in denen die Arbeitgeberseite Opfer fordert, z. B. durch Personalverkleinerung. Der Europäische Betriebsrat des österreichischen Unternehmens Mayr-Melnhof Packaging klagt seit dem 16. September 2019 vor dem Wiener Arbeits- und Sozialgericht. Sie wurde nicht zur Einführung eines europaweiten digitalen Systems zur Überwachung der Leistung der Produktionsarbeiter konsultiert.

Um ihr Recht auf Unterrichtung und Anhörung genauer zu rechtfertigen, legte der EBR ein Rechtsgutachten vor, dessen Schlussfolgerungen jedoch von der zentralen Verwaltung ignoriert wurden. Außerdem weigerten sie sich, die entstandenen Kosten zu tragen. Mayr-Melnhof Packaging ist das einzige Unternehmen in Österreich, dessen EBR ohne Vereinbarung nach den nebensäumigen Anforderungen agiert („Standard EBR“). Die Verhandlungen über ein neues Abkommen für den EBR, das 1996 geschlossen wurde, waren Ende 2017 gescheitert (siehe Bericht in eBR News 2/2018). Um eine Beteiligung der Mitarbeiter an der SE zu vermeiden, gründen immer mehr deutsche Unternehmen mitarbeiterlose „Management SEs“, die eine Kommanditgesellschaft eingehen (SE & Co. KG), z.B. Transportunternehmen wie Hellmann Worldwide Logistics aus Osnabrück oder die Nagel Group aus Versmold, Kärcher, der Hersteller von Reinigungsmitteln aus Winnenden (jeweils rund 12.000 Mitarbeiter), das Abfallwirtschaftsunternehmen Remondis aus Lünen (32.000 Mitarbeiter), der Maschinenhersteller Voith aus Heidenheim sowie ein Joint Venture zwischen der Rewe-Genossenschaft aus Dortmund und der Rewe-Gruppe aus Köln.

Comments are closed, but trackbacks and pingbacks are open.